Die neuen Design Thinking (Doing) Trends?

Liebe Design Thinking, Design Doing Gemeinde,

mich würde mal folgendes interessieren. Ich beobachte nun seit geraumer Zeit zwei scheinbare Trends zum Thema Design Thinking.

1. Den Versuch von ROI Berechnung von Design Thinking Projekten

2. Zertifizierte Design Thinking Coaches mit und ohne TÜV Siegel

Bei beiden Dingen verstehe ich die Intention aber nicht das WIE der Umsetzung.

Zu 1.) Glaube ich, dass wir etwas modernere Methoden bräuchten als den klassischen ROI, z.B. LFI = Learning from Investment. Des Weiteren glaube ich aus Erfahrung, dass ein Ergebnis aus einer ROI Berechnung nur eine Scheingenauigkeit darstellt und hier nicht das Ergebnis das Problem ist, sondern die Daten die in die Berechnung einfließen. Zum Teil sind hier intuitive Messungen viel genauer. (Bauchentscheidungen — Gerd Gigerenzer)

zu 2.) Eine vernünftige Design Thinking Ausbildung mit Qualität und Nachhaltigkeit (ständiges Lernen und Reflektieren) finde ich wichtig und richtig. Diese Zertifizierungen erinnern mich aber ein wenig an den Hype, wo alle eine SAP Zertifizierung brauchten als Berater. Komischerweise hatten die guten Berater keine Zertifizierung. (zumindest viele nicht) Auch hier finde ich den Inhalt viel wichtiger als diesen Zettel mit Stempel. D.h. so ein bisschen was von IHK geprüfter Design Thinking Experte.

Wie seht Ihr diese Punkte, bzw. was ist Eurer Meinung nach das “Dirty little Secret” bei beiden Punkten?

Freue mich über Feedback dazu.

Glück Auf!

Ferdinand

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